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Bürser Schlucht

Wanderung durch die Bürser Schlucht.

Wo einst drei Gletscher einander überlagerten, befindet sich heute ein Geheimtipp ebenso für Geologen wie für naturliebende Familien. Denn die Bürser Schlucht, die der Alvierbach in den letzten 10.000 Jahren zusammen mit dem Brandnertal formte, ist landschaftlich abwechslungsreich und lässt sich in einer Gehzeit von zwei Stunden erwandern.

Den Eingang markieren riesige Bergsturzblöcke aus dem unter Geologen bekannten Bürser Konglomerat. Der schmale Pfad führt von dort aus immer am rauschenden Bergbach entlang durch den lichten Laubwald, an kleinen Quellen, mächtigen Findlingen und schroffen Felswänden vorbei. Abwechselnd geht es über schmale Brücken, bis man schließlich auf der anderen Uferseite durch den Nadelwald den Berg hinauf stapft. Oben prägen saftige Lärchenwiesen und uralte Eichen das Landschaftsbild, während aufreißende Gesteinsspalten sowie das sogenannte „Kuhloch“ für Staunen sorgen – eine kleine Schlucht, der stürzende Kühe zum Opfer gefallen sein sollen. Geologisch interessante Stellen werden auf 15 Tafeln näher beschrieben. Hinterher bringt das kühle Nass des Alvierbachs willkommene Erfrischung, den Kinder gerne zum Planschen nützen. Das breite Gesteinsbett des Bachs ist außerdem ein beliebter Picknickplatz.

Länge: 4,6 km
Gehzeit: 2 h
Ausgangshöhe: 570 m
Max. Höhe: 750 m
Höhenunterschied: 180 m
Einkehrmöglichkeiten: Gasthäuser in Bürs und Bürserberg
Öffentl. Verkehrsmittel: Bus Linie 81 (Bludenz-Brand), Haltestelle Bürs beim Gasthaus Adler
Parkmöglichkeiten: Elektrizitätswerk Lug

>> zur Bilderserie der Gesellschaft zur Kartierung der Wirbellosen in Vorarlberg und Liechtenstein (KdW) über die "Bürser Schlucht"

Bürser Schlucht Wanderung