1347
Verleihung des Tales „ Vallavier" an 12 Walserfamilien. Vermutlich haben zur selben Zeit auch Walser im oberen Bereich von Bürserberg niedergelassen.
1355
Eine Urkunde berichtet von einem bedeutenden Eisenbergbau in Bürs mit Schmelzofen im Stachelhof
1454
Graf Wilhelm von Sargans will die Walser in Bürserberg und Brand leibeigen machen.
1513
Christoph Schenk von Schenkenstein, Vogt zu Bludenz entscheidet diesen Steuerstreit zu Gunsten der Walser in Bürserberg und Brand. Alle oberhalb der St. Wolfgangkapelle lebenden Walser können nicht einverleibt werden.
1531
Die Bürserberger fordern die Unabhängigkeit von Bürs
1550
Am Bürserberg sind neun Haushaltungen erwähnt.
1630
Die Pest fordert auch in Bürserberg ihre Opfer.
1706
Die Bürserberger fordern Einzugsgeld 10 fl. für Männer 5 fl. für Frauen
1711
Bürserberg hat 66 Familien ca. 300 Einwohner. Bau einer eigenen Kapelle zum hl. Antonius.
1730
Einweihung der Pfarrkirche zum hl. Josef durch Bischof Benedikt aus Chur
1736
Bürserberg wird eigene Pfarrei.
1770
Bürserberg wird auch als politische Gemeinde selbständig.
1785
Bau eines Schulhauses auf Pfarrwidmungsgrund.
1796
Großflächige Waldschlägerungen im Schesagebiet für den Schiffsbau (Napoleons Flotte für seinen Feldzug nach Afrika bei Abukir vom Engl. Admiral Nelson vernichtend geschlagen)